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VOKA

Spontanrealismus
Schlägt man in Wörterbüchern unter „spontan“ nach, so findet man Definitionen wie: „plötzlich, einem inneren Antrieb folgend“, „ohne bewusster Überlegung“ oder „für die Umgebung oft überraschend“.

Betrachtet man unter diesen Aspekten die Gemälde des Künstlers, so ist der neu kreierte Begriff des Spontanrealismus für Vokas Werke weit mehr als nur aussagekräftig.

Hat man dazu auch die Möglichkeit, dem Maler während der Arbeit über die Schulter zu schauen und sieht man - oder besser noch erlebt man-  mit welcher Schnelligkeit, welchem Schwung und welcher Begeisterung eines seiner Werke entsteht, so wird aus diesem simplen Wort eine Emotion.

Und genau an diesem Punkt beginnt seine Kunst.

Voka, geboren 1965, lebt und arbeitet im niederösterreichischen Puchberg am Schneeberg.

Wichtige, persönliche Erfahrungen für sein künstlerisches Wirken sammelte er während eines einjährigen Aufenthaltes in den USA und Kanada, wo eine Vielzahl von Skizzen entstand.

1989 wurde er von der Künstlerkommission des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht und Kunst als Künstler staatlich anerkannt.

Teilnahme an der Biennale Austria 2006
Golf ART – Ausstellungen  in den USA seit 2007
Dozent an der Akademie Bad Reichenhall – Deutschland
sowie an der Akademie Stift Geras – Österreich
Planung und künstlerische Gestaltung diverser Architekturprojekte
Mitglied der Berufsvereinigung der Vokaenden Künstler

Voka´s Motive sind das Alltägliche, das scheinbar Verborgene und doch Allgegenwärtige.

“Nicht das Motiv ist für mich ausschlaggebend, sondern meine Motivation dahinter!”

Er versucht in seinen Bildern Momentaufnahmen, die ihn berühren – aus welchem Grund auch immer - festzuhalten.

Eine kleine Digitalkamera ist sein ständiger Begleiter. Oft drückt er ganz willkürlich ab, ohne durch den Sucher zu blicken oder einen bestimmten Punkt anzuvisieren. Diese Schnappschüsse, die er bewusst in Schwarz-Weiß ausdruckt, hängen verteilt in seinem Atelier. Sie dienen ihm als Gedächtnisstütze, als eine Art der Inspiration nicht als Vorlage. Beim Malen erinnere er sich dann an diese Situationen. Was war es genau, was ihn gereizt hat? Waren Geräusche zu hören? Wie hat es dort gerochen?

Die Basis seines künstlerischen Könnens wurzelt in der jahrelangen Auseinandersetzung mit der Kunst des Realismus.

Erst durch dieses Wissen gepaart mit der handwerklichen Fertigkeit und dem künstlerischen Talent besteht die Abilität auf Unvorhersehbares spontan zu reagieren. Nur wer das Ganze kennt, kann dieses auch auf das Wesentliche reduzieren.

Den schöpferischen Akt beschreibt er nicht als Bilder malen sondern Farben formen.

Für ihn ist es, wie ein Spazierengehen durch Erinnerungen, wobei diese immer wieder modifiziert, vertieft und neu arrangiert werden, bis etwas ganz Bestimmtes im Focus steht. Das kann ein Lichteinfall, eine Menschengruppe, oder einfach ein besonderer Farbakzent an einer ganz bestimmten Stelle sein. Alles andere dient nur der Umrahmung, um das Hauptthema hervortreten zu lassen.

Ein weiteres wichtiges Element in Vokas Malerei ist die Zeit.

Fast hat man den Eindruck er setze sich selbst unter Druck, so schnell tanzen seine Hände über die Leinwand. Ein scheinbarer Wettlauf beginnt, wobei der Gedanke mit dem Handeln, dem eigentlichen Malen, konkurriert. Es ist ein Wechselspiel, bei dem die Idee dem Agieren mit dem Pinsel nur einen Atemzug vorangeht.

"Jedes Voka stellt eine Herausforderung dar. Sie beginnt mit dem ersten Gedanken und endet mit dem letzten Pinselstrich – und jeder Pinselstrich entscheidet über Sieg oder Niederlage.

Die Darsetellung des Unvorhersehbaren ist das, was ihn reizt. Er bezeichnet es als Dialog mit den Farben, wobei er auch dem Zufall die Möglichkeit zur Antwort einräumt.
“Wüsste ich bereits im vorhinein, wie das vollendete Voka aussehen wird, es wäre mir zu langweilig, es zu malen!”

Petra Maria Vogl

Die Kunst liegt in der Natur.

Wenn Du Sie rausholen kannst, dann hast Du sie.
Diese einfachen Worte haben schon viele Künstler wiederholt.

Doch gerade in dieser Einfachheit liegt auch die Gefahr, denn um zu überleben braucht auch die Kunst wie jedes Gewächs den Kontakt zur Natur.

Voka lebt mit der Natur in Puchberg  am  Schneeberg, schon der Blick aus seinem  Fenster inspiriert zum Malen.

Bereits bei meiner ersten Begegnung mit seiner Kunst hatte ich den Eindruck des Wiedererkennens von Alltäglichem, von scheinbar Verborgenem aber doch Allgegenwärtigem. Eine gewisse vertraute Atmosphäre geht von seinen Bildern aus.

Ja, ich bin diesen Motiven schon begegnet, aber nicht  in Vokas Kunst, sondern im täglichen Leben - nach dem Regen, wenn sich alles auf der Straße spiegelt oder beim Vorbeigehen an Schaufenstern.

Scheinbar gibt es für ihn NICHTS was KEIN Motiv wäre.

Voka ist ein zeitgenössischer Maler, der seinen Weg gefunden hat.

Ein hervorragender Zeichner, denn ich würde sagen, seine Bilder sind Zeichnungen mit Pinsel und Farbe. Sie sind spontane Momentaufnahmen aus unserer Zeit, festgehalten für kommende Generationen.

Voka malt mit Herz und Seele. Die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft.

                                                                                           Karl Pallauf

 





Voka
Voka 2007,
Wien - Kärntnerstraße




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Voka 2007 - Nachtgasse




Voka
Voka 2007 - Nachtgasse





Voka 2006 - Salzburg




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Voka 2005 - Santorin





Voka 2005 - Hafen Santorin




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Voka 2006 - Trockendock




Voka
Voka 2006, Rust - Burgenland




Voka
Voka 2006, Vienna